Letzte Event-Updates

„Blumen sind zum Ficken da!“

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Lesebühne Vision und Wahn im Frühling.

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Blumen und Menschen sind sich in vielen Dingen gar nicht so unähnlich. Wahrscheinlich waren wir früher auch Blumen, bevor aus der Flora die Fauna und daraus die Affen und daraus wir hervorgegangen sind. Schließlich heißt unsere Lieblingsbeschäftigung immer noch Fortpflanzung, obwohl bei uns mittlerweile dabei überhaupt nicht gepflanzt oder gegärtnert wird. Allerdings können die Blumen Dinge, die wir bereits verlernt haben. Im Gegensatz zu uns können die sich den ganzen Aufwand mit Schminken, Berghain, Hüftschwung, PushUp und K.O.-Tropfen einfach sparen, weil sie sich selbst bestäuben können. Der Mensch versucht das zwar auch immer wieder, das mit der Selbstbestäubung, aber geklappt hat das zum letzten Mal vor 2017 Jahren irgendwo im nahen Osten.

Pflanzen unterscheidet man grob in Nackt- und Bedecktsamer. Bei Menschen sind da die Unterschiede eher fließend, denn zwischen Pyjamaschläfer und Exhibitionist haben sich während der Menschwerdung viele Mischformen herausgebildet. Generell können die Nacktsamer breiter streuen, schneller zur Sache kommen, aber auch weniger bescheißen, weil der Fummel fehlt, um andere zu beeindrucken.

Nacktsamer sind nämlich meistens Anemophil. Jetzt denkt man vielleicht an Anemonen, also an die komischen korallenartigen Tierchen mit Fangarmen und einem Loch in der Mitte. Und nein, Anemophilie ist kein Taucherfetisch, sondern der Fachausdruck für WINDBESTÄUBUNG. Und weil der Wind nicht so wählerisch ist beim Bestäuben, sind diese Pflanzen auch nicht so bunt. Apropos Taucherfetisch: Auch Hydrophilie hat nichts mit den Spermafäden in unseren Spaßbad-Whirlpools zu tun. Tatsächlich gibt es in natürlichen Gewässern sehr potente Wasserpflanzen, die sich vermehren, indem sie bei einer bestimmten Temperatur vereint und gleichzeitig ins Wasser ejakulieren und sich dadurch befruchten. Den Rest des Beitrags lesen »

Frau Rotkohl bei Vision und Wahn

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3. April 2017 um 19:00 – 21:00 Periplaneta Literaturcafé Berlin @ Bornholmer Str. 81A, 10439 Berlin, Deutschland Vision & Wahn im April Die allmonatliche Lesebühne des Periplaneta Verlags begrüßt im April die Band Frau Rotkohl. Außerdem wird Slam-Poetin Theresa Steigleder Texte zum Besten geben. Das Thema in diesem Monat: Blumen sind zum Ficken da. Vision & Wahn ist die hauseigene Lesebühne von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue.…

Alma Ernst bei Vision und Wahn

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6. März 2017 um 20:00 – 22:00 Periplaneta Literaturcafé Berlin @ Bornholmer Str. 81A, 10439 Berlin, Deutschland Vision & Wahn im März Die allmonatliche Lesebühne des Periplaneta Verlags begrüßt im März Singer/Songwriterin Eva Wunderbar. Außerdem wird die Autorin und Schauspielerin Alma Ernst als Gast lesen. Das Thema in diesem Monat: Menschenauflauf. Vision & Wahn ist die hauseigene Lesebühne von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue.

Zu Gast bei uns im Januar: Josias Ender

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Lesebühne: Vision & Wahn

9. Januar 2017 ab 20 Uhr im  Periplaneta Literaturcafé Berlin @ Bornholmer Str. 81A, 10439 Berlin

Die allmonatliche Lesebühne des Periplaneta Verlags steigt silvesterbedingt, ausnahmsweise am 2. Montag  des Monats, am 9.1.2017.  Schon allein deshalb passt das Thema, wie Fäustchen auf Äugchen: „SPÄTZÜNDER“

Mit von der Party sind gleich zwei Frauen: Jane Steinbrecher und Laura Partikel. Und wir begrüßen einmal mehr den außerordentlich geschätzten Singer Songwriter Josias Ender.

Vision & Wahn ist die hauseigene Lesebühne von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue. DerEintritt ist frei, man zahlt um zu gehen.

Vision & Wahn im September

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Marion Alexa Müller, Robert Rescue, Thomas Manegold

So. Wir erklären den Sommer für beendet. Bei Periplaneta gibt es Hamsterwochen und natürlich am 5.September, wie jeden ersten Montag, VISION UND WAHN! Die allmonatliche Lesebühne des Periplaneta Verlags begrüßt im September als Gäste: Lesebühnenautor Jürgen Beer und Brauseboy Heiko Werning.

Jürgen Beer hat Ende der 80er Jahre die Stasi aufgekauft und daraus ein Elektronik Fachgeschäft gemacht (Horch und Guck). Und er veranstaltet regelmäßig die Eventreihe „LACHEN STATT FERNSEHEN“

Heiko Werning ist Labelchef, Reptilienforscher und der einzige Brauseboy, der sich traut, Klavier zu spielen. Hauptberuflich ist er allerdings der Nachbar von Robert Rescue.

Unser Monatsthema: Lebendfutter.

5. September 2016 um 20:00 – 22:00 Periplaneta Literaturcafé Berlin @ Bornholmer Str. 81A, 10439 Berlin, DeutschlandVision & Wahn ist die hauseigene Lesebühne von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue.

Vision und Wahn

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Vision und Wahn Nostalgie. Weil immer noch aktuell… Die Ode an uns selbst 2012 …

THOMAS MANEGOLD

Ode an meine Lesebühne 2012

Die Idee begann an einem Ort, wo man so etwas am wenigsten vermutet. In Bayern. Man kann nun von diesem Land halten was man will. Es ist schön, es ist satt, sauber und sicher. Das Land der Lederhosen und Zwangsexarbeitslosen. Das Land mit dem rigidesten Rauchverbot und dem schwierigsten Abitur. Im Bund der Blinden ist der einäugige König. Im Tal der Tauben hören Spatzen auch nur die Blinden von den Dächern pfeifen. Und dumpf aufklatschen auf graublauen Asphalt.

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Zu Gast im Juni: Marvin Weinstein

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Zu Gast bei Vision und Wahn am 6.6.16: Marvin Weinstein.

Am 2. Mai mit Thomas Franz

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Unsere Lesebühne am 2. Mai mit Last Minute *Gast.

thomasfranz

Weil Brauseboy Heiko Werning unverhofft unausweichlichen anderen Stress hat (wahrscheinlich hat er Katzen beleidigt), hat sich unser AllStar Ensemble am 2.Mai ein bisschen verändert. Musikalisch werden wir nun von niemand geringerem beglitten als von THOMAS FRANZ (bekannt für seinen Hip-Hop-Klassiker „Malheur beim Friseur“ und seine Ode an den Hamster), außerdem werden sich Alisha Schulz und Krimiautor Robert Owl zum Thema „Deine Mutter“ äußern. Natürlich ist die Stammmannschaft vollzählig angetreten. So steht einer zünftigen Vision und Wahn nichts im Weg.

Vision & Wahn am 2. Mai 2016 im Periplaneta Literaturcafé Berlin ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, man zahlt, um zu gehn.

 

Finale für Vision und Wahn Anthologie II

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Schindluder und Moralapostel neigt sich …

„Schindluder und Moralapostel“ neigt sich zwar langsam, aber sicher dem Ende entgegen. Unser zweite Lesebühnenanthologie mit Texten von uns und unseren Gästen hat uns nun mehrere Jahre begleitet. Die Anzahl der verfügbaren Exemplare wird überschaubar. Wir denken nun schon mal an Part 3 und legen euch die Kurzgeschichtensammlung final ans Herz:

Mit Beiträgen von Marion Alexa Müller (Vision & Wahn), Robert Rescue (Vision & Wahn, Brauseboys), Thomas Manegold (Vision & Wahn, OWUL), Clint Lukas (Surfpoeten), Dirk Bernemann (OWUL), Frank Klötgen (Spree vom Weizen), Mena Koller (Lunge), Konrad Endler (Surfpoeten), Arno Wilhelm (Dichtungsring), Michael André Werner (Brutusmörder), Mareike Barmeyer (Rakete 2000), Matthias Niklas (Dichtungsring), Heiko Heller, Theresa Rath, Paul Waidelich, CKLKH Fischer.

Zu Gast im Januar: David Wonschewski & Flonske

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2016. (never touch a running system) Wie gewohnt macht die Lesebühne Vision und Wahn weiter: Jeden ersten Montag und immer noch ohne Eintritt. Trotz des Brausboys-Jahresrückblicks, dem wir immer noch jedem  ans Herz legen möchten, wird unser Weddinger Rockstar Robert Rescue zugegen sein. Außerdem werden neue Texte von Thomas Manegold und Marion Alexa Müller zu hören sein.

Am 04.01. begrüßen wir einmal mehr unseren Vorzeigemisanthropen und Romancier David Wonschewski sowie an Gitarre und Stimmband den extraeinmaligen FLONSKE.

Herr Wonschewski ist mit seinem Debütroman „Schwarzer Frost“ als Lesegast während der kalten Jahreszeit eigentlich erste Wahl, nur dass es in diesem Buch dann weder um den Winter noch um jenen Frost geht, der Wasser gefrieren lässt. Das macht aber nichts, weil Herr Wonschewski seitdem zwei weitere Bücher ähnlichen lebensbejahenden Inhalts verfasst hat und es in seinen Protagonisten sowieso immer Winter ist, was vielleicht bedeutet, dass diese in seinen Büchern nichts zu lachen haben, aber nicht heißt, dass es für den Lesenden nichts zu lachen gibt. Auch wenn Herr Wonschewski es nicht wahrhaben will, so beschert er mit seiner zuweilen mit Zynismus modisch sehr geschmackvoll und souverän bemäntelten Miesepetrigkeit und mit den düsteren Einsichten in psychologische Abgründe sehr wohl vor allem seinen Leserinnen weise und erhellende Momente.

 

Flonske passt eigentlich weder zu Herrn Wonschewski noch in die Jahreszeit und auch nicht zum Januar-Thema „Winterschlaf“. Das ist uns aber vollkommen egal, denn FLONSKE – ob mit Band oder alleine – vereint Blues, Funk, Rap und Soul mit grandiosen deutschen Texten und gewinnt damit vollkommen zurecht einen Songslam nach dem anderen. Deshalb laden wir ihn auch ständig zu uns ein. FLONSKE ist Vollblutmusikus und ein wahrer Textvirtuose, und er hat eine vollkommen unanständige, überholte Meinung über Musik:

 

Lesebühne Vision und Wahn, Montag 04.01.2016 ab 20 Uhr im Periplaneta Literaturcafé Berlin. Eintritt Frei!