Zu Gast im September: Henrik Lode

Henrik Lode wurde 1980 in Berlin geboren und hat sich bis heute nichtvertreiben lassen. Im Kindergarten schrieb er Postkarten an die Oma, mit 35 den ersten Roman. Zwischendurch widerfuhren ihm die Musikschule (Klavier und Saxophon), die Uni (Kommunikations- und Musikwissenschaft) und das Jobcenter (Hartz IV und Kurzgeschichten), bevor er jahrelang durch die Gründerszene irrte, um suchmaschinenoptimierte Texte für Start-ups zu produzieren.
Henrik Lode schreibt viel mit der Hand, bevorzugt in Cafés, am liebsten bei Gewitter. Am Wochenende wirft er Frisbees über Kreuzberg oder radelt durch Brandenburg. Noch immer lebt er in Berlin, arbeitet als Redakteur und sitzt vorm Piano.

Henrik Lode wird bei Periplaneta mit „Laotse im Schlaraffenland“ einen Roman über das wichtigste in unser aller Leben veröffentlichen 🙂 Ja, es geht ums Geld und was es mit uns macht. Das Buch erscheint am 24. August als Softcover und E-Book.

http://www.henriklode.de/


Lesebühne Vision und Wahn.
Wann: 3. September 2018 um 20:00 – 22:00
Wo: Periplaneta Literaturcafé Berlin
Bornholmer Str. 81A 10439 Berlin
Der Eintritt ist frei …
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Hitzköppe

Marion Alexa Müller

Ein fast wahres Dialog-Protokoll unter dem Einfluss massiver Sonneneinstrahlung.

A: Mann, ist das heiß. Das sind doch mindestens 40 Grad im Schatten.
B: Ja, ich bin auch schon ganz fertig von der Hitze. Hast du dran gedacht, die Grillkohle für heute Abend zu besorgen?
A: Verdammt, das hab ich glatt vergessen. Aber bei den Temperaturen ein Feuer anzuzünden, ist doch eh total bescheuert.
(Pause)
A: Wusstest du eigentlich, dass Hitze vergesslich macht?
B: Das glaub ich nicht. Dann würden die in Afrika ja unter permanenter Demenz leiden. Stell dir das mal vor: Unsere Vorfahren vor 60.000 Jahren. Die wären nie in Europa gelandet, weil sie jeden Tag vergessen hätten, dass sie morgen auswandern wollten. Wir würden noch heute in unschuldiger, verpeilter Unwissenheit leben und Abend für Abend beim Grillen am Lagerfeuer große Pläne für morgen schmieden. Niemand hätte die Idee umgesetzt, Ackerbau zu betreiben, die industrielle Revolution wäre ausgeblieben.

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Zu Gast im März: Eva Wunderbar und Klaus Ungerer

Zu Gast bei Vision und Wahn im März: KLAUS UNGERER

klaus

Klaus Ungerer lebt als freier Autor in Berlin und arbeitet als Redakteur  für verschiedenen Medien: FAZ-Feuilleton, Netzeitung, spiegel.de/SPAM, hpd. Seit August 2017 ist er auch Textchef der Wochenzeitung „Der Freitag“. Er schrub und schreibt für FAZ, Neues Deutschland, Cicero, Die Welt, Salon, Freitag, Stern Gesund Leben, Titanic, Neon … Außerdem ist er Literat, dem bereits 2008 zur Veröffentlichung von „Alles über die Welt“ fulminanter Lobhudel von verschiedendlichsten Menschen, die Ahnung haben, zuteil geworden ist. Zudem ist er der Lyrik nicht abgeneigt und über 40, hat trotzdem Twitter und seinen Humor nicht verloren.


 

Zu Gast bei Vision und Wahn im März: EVA WUNDERBAR

Immer wieder gern begrüßen wir bei Vision und Wahn die Liedermacherin Eva Wunderbar. Seit 2009 ist sie mit ihrer Gitarre unterwegs und macht die Welt immer wieder ein bisschen besser. Außerdem slammt sie und macht Improtheater. Jeden ersten Dienstag im Monat präsentiert Eva Wunderbar zudem HeldInnen und Newcomer aus Comedy, Theater, Artistik, Musik, Slapstick, Zauberei, Poetry und Improvisation im Theater Verlängertes Wohnzimmer.


5. März 2018 um 20:00 – 22:00 Periplaneta Literaturcafé Berlin @ Bornholmer Str. 81A, 10439 Berlin, Deutschland Vision und Wahn im März Die allmonatliche Lesebühne des Periplaneta Verlags begrüßt als Gäste den Gerichtskolumnisten und Satiriker Klaus Ungerer und die Singer/Songwriterin, die so spielt, wie sie heißt: Eva Wunderbar. Das Monatsthema: Blütenpracht Vision & Wahn ist die hauseigene Lesebühne von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue.

www.visionundwahn.de
www.facebook.com/lesebuehne

Johannes Krätschell bei Vision und Wahn

Johannes Krätschell by Frank Sorge

Mit gleich drei Gästen geht die Vision und Wahn im Dezember an den Start.

JOHANNES KRÄTSCHELL war 2014 das erste Mal bei Vision und Wahn. Robert hat ihn uns vorgestellt. Danach verliebten wir uns in in seinen Protagonisten HUPE und ZACK! ein paar Jährchen später gab es dann „HERR SCHLAU SCHLAU WIRD ERWACHSEN“.
Was für ein Buch!

Johannes Krätschell schreibt bereits seit einigen Jahren und hat im sensiblen Humor sein Genre gefunden. Mit seinen Geschichten porträtiert er einsame Seelen aus Berlin-Pankow, die das Zeug hätten, die Welt zu erobern, wenn sie nur endlich sie selbst wären. Damit kann er auch die Urgesteine der Berliner Lesebühnenszene begeistern.

Sein Leseduellant Benjamin Kindervatter schreibt über ihn:
„Auf einer Klaviatur aus Tränendrüsen spielt er die Stücke seiner Trivial-Literatur mit der Leidenschaft Rachmaninows und schafft es hierbei, wie kein Zweiter, den Zuhörer auf eine Reise in die wabernde Weichheit eines Mannes mitzunehmen, der einem vor der Lesung noch so maskulin und sympathisch erschien.“

VISION UND WAHN
4. Dezember 2017 um 20:00
Periplaneta Literaturcafé Berlin
Bornholmer Str. 81A,
Gäste:
Johannes Krätschell und Nils Frenzel.
An Stimmband und Gitarre:  Johannes Kubin.
Stammbesetzung: Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue.

Zu Gast im September: Josias Ender

Lesebühne: Vision & Wahn

04.09. 2017 ab 20 Uhr im  Periplaneta Literaturcafé Berlin @ Bornholmer Str. 81A, 10439 Berlin. Die Lesebühne des Periplaneta Verlags feiert eine Buchpremiere. Wir haben unsere dritte Anthologie fertig und werden u.a. das Geheimnis des irritierenden Titels lüften.

Mit von der Party ist neben der Stammbesetzung DER JESKO.  Und wir begrüßen einmal mehr den außerordentlich geschätzten Singer Songwriter Josias Ender.

Vision & Wahn ist die hauseigene Lesebühne von und mit Marion Alexa Müller, Thomas Manegold und Robert Rescue. Der Eintritt ist frei, man zahlt um zu gehen.

Vision und Wahn: Die Einsamkeit des Hurenkindes

Vision und Wahn Lesebühne Berlin

Anthologie Vol.3

Am 04.September erscheint, im Rahmen des unfassbaren 10jährigen Bestehens von Periplaneta, die dritte Lesebühnen-Anthologie. Wir bedanken uns bei 31 Autorinnen und Autoren für die rege Anteilnahme. Natürlich wird die Vision & Wahn an diesem Montag eine Premierefeier werden, mit Kuchen und Wein und mit den druckfrischen Büchern, die diesmal ein Cover von Nicole Altenhoff ziert.

Der wiederum extravagante Titel kommt aus der Welt des Setzens. Ein „Hurenkind“ weiß nicht wo es herkommt. Es ist ein Satzfehler, die Schlusszeile eines Absatzes, die alleine auf der nächsten Seite steht. Wir haben natürlich absichtlich ein paar dieser „Hurenkinder“ im Buch belassen. (Vielleicht machen wir ja als nächstes etwas mit Schusterjungen …)

Mit Beiträgen von Marion Alexa Müller, Robert Rescue, Thomas Manegold, Alma Maja Ernst, Antonia Luba, Arno Wilhelm, Bastian Mayerhofer, Christian Gottschalk, Clint Lukas, Frank Sorge, Gary Flanell, HC Roth, Heiko Heller, Heiko Werning, Johannes Krätschell, Jesko Habert, Laander Karuso, Lucas Fassnacht, Mareike Barmeyer, Maschenka Tobe, Matthias Niklas, Mikis Wesensbitter, Nicolas Schmidt, Nicole Altenhoff, Nils Frenzel, Philipp Multhaupt, René Sydow, Sarah Strehle, Steve Bürk, Theresa Steigleder, Viola Nordsieck.

Das Buch bei Periplaneta

PREMIERE AM MONTAG, DEN 04.09.2017 ab 20 Uhr im PERIPLANETA LITERATURCAFÉ BERLIN. Der Eintritt ist frei. Man zahlt, um zu gehn. #periplaneta10

Zu Gast im Juli: Clint Lukas & Johannes Kubin

Lesebühne Vision und Wahn Berlin: Clint Lukas
Lesebühne Vision und Wahn Berlin: Clint Lukas

Zum „Tag des Ungehorsams“ haben wir uns das Thema „Die Aufrührer“ auferlegt. Am Montag, den  03.07.2017 haben wir deshalb auf zwei von Ihnen zu Gast: Natürlich Clint Lukas, der Unbeugsame, der einzige Berliner Kolumnist mit Helm …  und Sänger/ Liedermacher Johannes Kubin, bei dem dieses Attribut eher emotional zu verstehen ist. Aber unsere beiden Gäste eint, dass sie gnadenlos Ihre eigene Vorstellung von leben und von Kunst durchziehen.

Wie immer sind auch Robert Rescue, Marion Alexa Müller und Thomas Manegold mit von der Party. Wenn ihr unartig seid, wird es erstmalig Tequila geben und der Eintritt ist immer noch frei, man zahlt, um zu gehn.

Lesebühne: Vision und Wahn am Montag, den 03.07. 17 ab 20 Uhr im Periplaneta Literaturcafé Berlin.

Zu Gast im Juni: Frank Sorge

Frank Sorge
Frank Sorge begann in seinem Geburtsort Rödlitz mit dem Fußball. Im April 1965 kam er zum FC Karl-Marx-Stadt. Mit 20 Jahren schaffte er den Sprung in die Mannschaft des amtierenden DDR-Meisters. Sein erstes Oberliga-Spiel bestritt er während des achten Spieltages am 14. Oktober 1967 zu Hause gegen den 1. FC Union Berlin (3:2). Er spielte zu Beginn seiner Oberliga-Karriere im Mittelfeld. Später wurde Sorge als Verteidiger eingesetzt. Bis zu seinem Karriereende spielte er auf der Position des Liberos und des Vorstoppers. Sein letztes Oberliga-Spiel bestritt Frank Sorge am vorletzten Spieltag der Saison 1980/81 am 23. Mai 1981 bei Sachsenring Zwickau (0:1). Nach der Halbzeitpause wurde er gegen Gerd Pelz ausgewechselt. Zwischen 1967 und 1981 absolvierte Sorge insgesamt 272 Oberliga-Spiele (28 Tore). Außerdem kam er einmal in einem Nachwuchs-Länderspiel der DDR zum Einsatz. Als Trainer agierte Sorge beim FSV Krumhermersdorf. … (Wikipedia)

Nach der Wende wurde Frank Sorge dann zum Schriftsteller umoperiert  und zu einem der berühmten Brauseboys. Und als solcher ist er seit ca. einem Vierteljahrhundert wöchentlich auf deren Lesebühne zu bestaunen. Er erfüllt, zumindest in seinem Texten, fast alle Klischees eines Menschen, der in Berlin geboren wurde und im Wedding wohnt. Sein neuestes Werk ist zugleich der Thema unserer Oktober-Lesebühne: „Degeneration Internet.“

 


Lesebühne: Vision & Wahn, 5. Juni 2017 um 20:00 – 22:00 Periplaneta Literaturcafé Berlin @ Bornholmer Str. 81A, 10439 Berlin, Von und mit Robert Rescue, Marion Alexa Müller, Thomas Manegold, Georg von Weihersberg, Frank Sorge. Der Eintritt ist frei, man zahlt, um zu gehn.

 

„Blumen sind zum Ficken da!“

Lesebühne Vision und Wahn im Frühling.

I

Blumen und Menschen sind sich in vielen Dingen gar nicht so unähnlich. Wahrscheinlich waren wir früher auch Blumen, bevor aus der Flora die Fauna und daraus die Affen und daraus wir hervorgegangen sind. Schließlich heißt unsere Lieblingsbeschäftigung immer noch Fortpflanzung, obwohl bei uns mittlerweile dabei überhaupt nicht gepflanzt oder gegärtnert wird. Allerdings können die Blumen Dinge, die wir bereits verlernt haben. Im Gegensatz zu uns können die sich den ganzen Aufwand mit Schminken, Berghain, Hüftschwung, PushUp und K.O.-Tropfen einfach sparen, weil sie sich selbst bestäuben können. Der Mensch versucht das zwar auch immer wieder, das mit der Selbstbestäubung, aber geklappt hat das zum letzten Mal vor 2017 Jahren irgendwo im nahen Osten.

Pflanzen unterscheidet man grob in Nackt- und Bedecktsamer. Bei Menschen sind da die Unterschiede eher fließend, denn zwischen Pyjamaschläfer und Exhibitionist haben sich während der Menschwerdung viele Mischformen herausgebildet. Generell können die Nacktsamer breiter streuen, schneller zur Sache kommen, aber auch weniger bescheißen, weil der Fummel fehlt, um andere zu beeindrucken.

Nacktsamer sind nämlich meistens Anemophil. Jetzt denkt man vielleicht an Anemonen, also an die komischen korallenartigen Tierchen mit Fangarmen und einem Loch in der Mitte. Und nein, Anemophilie ist kein Taucherfetisch, sondern der Fachausdruck für WINDBESTÄUBUNG. Und weil der Wind nicht so wählerisch ist beim Bestäuben, sind diese Pflanzen auch nicht so bunt. Apropos Taucherfetisch: Auch Hydrophilie hat nichts mit den Spermafäden in unseren Spaßbad-Whirlpools zu tun. Tatsächlich gibt es in natürlichen Gewässern sehr potente Wasserpflanzen, die sich vermehren, indem sie bei einer bestimmten Temperatur vereint und gleichzeitig ins Wasser ejakulieren und sich dadurch befruchten. Weiterlesen „„Blumen sind zum Ficken da!““