Osterweiterung oder Eine andere Geschichte

vw1015Der Osten an sich ist schwer zugänglich. Er ist rechts vom Nabel der Welt, also rechts von uns …
Während die Wikinger eher nach links über ihren Tellerand Rand schielten, zog es uns schon immer nach rechts … Rechts und Links sind überall auf der Welt relative Orientierungshilfen. Bei uns in Europa sind es zudem politische Grundbegriffe. Das liegt an den Folgen der französischen Revolution. In der Nationalversammlung saßen die Linken eben links. Ob nun links von den Rechten oder eben links wenn man zur Tür reinkommt, weiß keiner mehr so genau. Jedenfalls waren die Rechten damals noch keine Nazis, sondern Royalisten. Aber das ist eine andere Geschichte. Weiterlesen „Osterweiterung oder Eine andere Geschichte“

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Zu Gast im September: Mikis Wesensbitter

Mikis Wesensbitter - subkultur

Mikis Wesensbitter wäre eigentlich ein waschechter Ostberliner geworden, wenn nicht Ende August 1968 ein Unfall bei der Deutschen Reichsbahn den kompletten Schienenverkehr der DDR lahmgelegt hätte. So kam er in Zossen zur Welt. Schon im Kindergarten wurde er zum Mobbingopfer: 1. wegen seines Namens und 2. wegen seines Geburtsorts.

Beste Voraussetzungen für eine Künstlerlaufbahn. Aber nach zehn Jahren in der Musikbranche wechselte er Anfang der 2000er zum Journalismus. Seit 15 Jahren schreibt er u.a. für das Legacy, das Multimania und das AGM-Magazin. Auf seinem Blog veröffentlicht er zudem Geschichten über die beiden anderen schönsten Nebensachen der Welt: die Liebe und das Bier.

2013 veröffentlichte er sein Debüt „Hört Franka eigentlich noch Black Metal?“ im Selbstverlag. Pünktlich zur 25. Wiedervereinigungsfeier erscheint mit „Wir hatten ja nüscht im Osten … nich’ ma Spaß“  Mikis Tagebuch aus dem Jahre 1989 in der Edition Subkultur. Mit CD. Mit vielen historischen Bierbildern. Und auch als E-Buch. Wahnsinn!

Mikis Wesensbitter zu Gast bei der Lesebühne Vision und Wahn am 7. September 2015 ab 20 Uhr im Periplaneta Literaturcafé Berlin Prenzlauer Berg.

Zu Gast im August: November Me

November Me – Singer/ Songwriter aus Berlin, im Gegensatz zu den meisten anderen aber schon periplanetaerprobt und für außerordentlich gut und sympathisch befunden…

November Me steht für Remember Everything. Ein von leiser Wehmut getragenes und für mich das schönste Dach, um darunter Platz zu nehmen, dem Regen zu lauschen und Geschichten zu singen. Und da ich kein Geschichtenonkel im eigentlichen Sinne bin (sonst wäre das Buch, das ich seit meinem vierzehnten Lebensjahr immer mal wieder anfange, bereits dicker als fünf Seiten und prall gefüllt mit Abenteuern, die so bunt sind, dass sie nur in Köpfen passieren können), erzähle ich meine eigene. Ich erzähle davon, was dieses seltsamschöne, glitschigflüchtige Ding namens “Zeit” mit mir macht.“

Schöön…

Lesebühne Vision und Wahn,
Mo. 03.08.2015 im Periplaneta Literaturcafé Berlin

David Wonschewski

Zu Gast im August: David Wonschewski

David Wonschewski
David Wonschewski im Periplaneta Literaturcafé Berlin

Er ist gegenwärtig der Vorzeigeromancier des Periplaneta Verlags, äußerst umtriebig und vielschreibend. Mit „Zerteiltes Leid“ hat er kürzlich seinen zweiten Roman bei Periplaneta veröffentlicht und zuvor eine Kurzgeschichtensammlung „Geliebter Schmerz“

Was David Wonschewskis Werke eint, ist der überbordende Frohsinn und grenzenlose Euphorie, die sie verbreiten. David Wonschewski versteht es, der ewigen Miesepetrigkeit und der Dominanz von schweren, tragischen Themen auf Berlins Lesebühnen einen fluffig leichten und vor allem lustigen Kontrapunkt zu setzen. Und genau deshalb mögen wir ihn bei Vision und Wahn so sehr, dass wir ihn für den 3. August bereits zum dritten Mal eingeladen haben.

www.davidwonschewski.de

Lesebühne Vision und Wahn,
Mo. 03.08.2015 im Periplaneta Literaturcafé Berlin

Zu Gast im Juli: Guido Kreutzmüller

Im Juli wird Gitarrist und Sänger Guido Kreutzmüller unsere Lesebühne musikalisch bereichern. Zusammen mit Dave McGinty ist er auch als Duo The Say Highs unterwegs, wobei da auffällig ist, dass die Band mehr Herkunftsorte (3) als Mitglieder (2) hat. Gemeinsam machen sie großstadtkompatiblen Indie-Folk. Und da zwei Mitglieder einer Band nicht an drei Orten gleichzeitig sein können, singt und spielt er auch manchmal alleine. Wir freuen uns drauf.

Zu Gast im Juli: Konrad Endler

Zur Lesebühne Vision und Wahn im Juli begrüßen wir als Gast Konrad Endler.

Konrad Endler

Surfpoet und Texter aus dem Untergrund. Nicht, weil er den Erfolg nicht will, sondern weil der Mainstream Angst vor ihm hat. Ein verkanntes Superlativ. Das Entfant Terrible. Der Unberechenbare. Man weiß nicht, ob er die Welt retten will oder ob nicht längst alles zu spät ist. Seine Geschichten jedenfalls sind immer eine Reise wert. Und sie bilden immer eine Horde Fragezeichen in den Gedankenblasen über dem Publikum, was auch gern mal aus Verlegenheit lacht oder wenn es sich eigentlich angesprochen fühlen müsste … Konrad, der edle Endler, als der einzige verbliebene Autor aus der Berliner Literatenhochburg Weißensee, weil sich die anderen den Verbleib nicht mehr leisten konnten und deshalb nach Adlerzahn oder Marzhorst umgesiedelt wurden. Doch ihm, als den Fels in der Brandung, umgibt eine Aura von Alterslosigkeit, die man sonst nur von Psychopathen kennt. Jetzt ist sein neues Hörbuch „Mein Beitrag für die Weltrevolution“ erschienen.

Zu Gast im Mai: Günther Stolarz

 

Am 4.Mai wird uns als musikalischer Gast Günther Stolarz durch die Vision und Wahn begleiten! (Diese Formulierung ist durchaus OK, denn wir anderen Mitmachenden sind alle wirklich unmusikalisch).

Herr Stolarz erfüllt selbst größere Lokalitäten zumeist unversärkt mit Klavier und Stimme und balanciert dabei erfolgreich zwischen Wahnsinn und Genie. (Wer sich jetzt eine Seiltanznummer vorstellt, hat die Metapher nicht verstanden).

„Barrikadenhochkultur“ heißt sein Soloprogramm, das der große Mann im Frack in Teilen und in seiner Gänze derzeit auf den Kleinkunstbühnen dieser Welt einem staunendem Publikum entgegenschmettert. Bariton und Klavier. Zwischen Klassik und Kabarett. Zwischen grandios und krass. (Nein, nicht der Schriftsteller).

Zu erleben auf der Vision und Wahn-Lesebühne im Periplaneta Literaturcafé Berlin am 4. Mai ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, man zahlt, um zu gehen.

Ostermontag featuring Juston Buße und Mädchen aus Berlin

Lesebühne am Ostermontag, d. 6. April 2015 20h

Wir haben uns bemüht, dieses Jahr zu Ostern nicht religiös zu werden.

Deshalb heißt das Thema, nach dem sich sicherlich diesmal niemand richten wird: Strichmenschendiskriminierung. Wahrscheinlich ist Robert Rescue deshalb nach München gepilgert um dort zu feiern. Als Gäste begrüßen wir Juston  Buße und Mädchen aus Berlin sowie einen Überraschungsgast.

Periplaneta, Bornholmer Str. 81a, 10439 Berlin, Beginn:  20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Man zahlt um zu gehen.