Zu Gast im Juli: Konrad Endler

Zur Lesebühne Vision und Wahn im Juli begrüßen wir als Gast Konrad Endler.

Konrad Endler

Surfpoet und Texter aus dem Untergrund. Nicht, weil er den Erfolg nicht will, sondern weil der Mainstream Angst vor ihm hat. Ein verkanntes Superlativ. Das Entfant Terrible. Der Unberechenbare. Man weiß nicht, ob er die Welt retten will oder ob nicht längst alles zu spät ist. Seine Geschichten jedenfalls sind immer eine Reise wert. Und sie bilden immer eine Horde Fragezeichen in den Gedankenblasen über dem Publikum, was auch gern mal aus Verlegenheit lacht oder wenn es sich eigentlich angesprochen fühlen müsste … Konrad, der edle Endler, als der einzige verbliebene Autor aus der Berliner Literatenhochburg Weißensee, weil sich die anderen den Verbleib nicht mehr leisten konnten und deshalb nach Adlerzahn oder Marzhorst umgesiedelt wurden. Doch ihm, als den Fels in der Brandung, umgibt eine Aura von Alterslosigkeit, die man sonst nur von Psychopathen kennt. Jetzt ist sein neues Hörbuch „Mein Beitrag für die Weltrevolution“ erschienen.

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